Über mich und die Reisefahrzeuge
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Meine Reiselust begann, als ich 24 Jahre alt war. Damals hatte ich gerade den Motorradführerschein gemacht. Eine alte XT 500 war mein erster Enduro-Eisenhaufen. Mit der XT machte ich die ersten Reiseerfahrungen. Ich gab sie nach einem Jahr wegen einer Neuen in Zahlung (damals für 1500 DM). Ich könnte mich heute noch dafür ........lassen wir das.
Mit der Neuen, eine Suzuki Freewind, die nach ein bisschen Schrauberei richtig reisetauglich war, ging es in die verschiedensten europäischen Länder (z.B. Norwegen).
Irgendwann, keimte in mir der Gedanke nach einem Womo. Nur musste es damals „Offroad“ tauglich sein.
So wurde es ein Mitsubishi L300 4x4 9-Sitzer. Der erste Ausbau war sehr zweckmäßig: Matratze auf dem Boden, Schuhschrank an den Holm gespaxt und ein Badezimmerregal mit Plastikwannen zwischen Boden und Dach verspannt. Womo fertig. So ging es auf die Reise – Ostdeutschland, Dänemark, Ostfriesland, Holland und wieder nach Hause.
Jedoch stiegen mit dieser Reise auch sofort die Ansprüche an das Mobil. Nach ein paar Überlegungen entschloss ich mich, einen alten T3 mit Reimoausbau und 90cm x 90cm Hubdach, als Teilespender zu kaufen. Ich baute das Hubdach in den L300 ein und zimmerte aus der Womo-Technik des T3, das passende für unseren Bus.
Leider hatte der L300 nach vier Jahren einen Motorschaden und ich verkaufte ihn an einen der Herren, die immer ihre Kärtchen ans Auto stecken.
Die folgenden zwei Jahre ohne Womo waren die Hölle. Nachdem Sandra mein Gejammer nicht mehr ertragen konnte, wurde nach unzähligen Diskussionen der Ford Nugget mit Aufstelldach unser Neuer. Die Gründe hierfür waren:
geniale Raumaufteilung, geringe Höhe und Länge, kräftiger Motor (125PS), x-fach gebautes Basisfahrzeug und natürlich der Kaufpreis für den Nugget.
Mit unserem „Bussle“ haben wir bisher viele Kurzreisen und ein paar 10-tägige Touren gemacht. Die erste große und lange Tour mit dem Nugget geht nach Schottland.
Grüßle
Marco und Nugget
www.samaweg.de
